Ich schreibe Ihre Rede!
Thomas Östreicher Ihr persönlicher Redenschreiber
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"Es gibt zwei Arten von Rednern: Die einen sind Thermometer – sie testen die Temperatur im Raum, bevor sie den Mund öffnen. Die anderen sind Thermostate: Sie verändern die Temperatur im Raum." – nach Martin Luther King Aktuelles Am 6. April 1967 hielt Theodor W. Adorno vor dem Hintergrund des Aufstiegs der NPD einen Vortrag an der Wiener Universität, in dem er Ziele, Mittel und Taktiken des Rechtsradikalismus dieser Zeit analysierte. Die Abschrift hat der Suhrkamp-Verlag jetzt in Taschenbuchform erstmals herausgebracht: ein ebenso scharfsinnig-erhellender wie frappierend aktueller Text mit dem Titel “Aspekte des neuen Rechtsradikalismus”. Angela Merkel hat sich immer um das Verhältnis zu den Juden in Deutschland und der Welt bemüht. Auch in Auschwitz findet sie die richtigen Worte – und wird von ihren Gefühlen überwältigt”, beginnt eine Reportage in der “Süddeutschen Zeitung” über die Reise der Kanzlerin zur Naziopfer-Gedenkstätte. In einer improvisierten Ansprache bei einer Preisverleihung ging der Komiker Hape Kerkeling mit den SPD-Bewerberinnen und -Bewerbern um den Parteivorsitz sowie den möglichen Merkel-Nachfolger(inne)n der CDU ins Gericht, hat “Spiegel Online”  gehört: “Die, die es werden wollen, können's nicht. Und die, die können, wollen nicht.” 30 Jahre Mauerfall: “Privatreisen nach dem Ausland können ohne Vorliegen von Voraussetzungen, Reiseanlässen und Verwandtschaftsverhältnissen beantragt werden. Die Genehmigungen werden kurzfristig erteilt. (...) Das trifft, nach meiner Kenntnis ist das sofort, unverzüglich.” Den Verlauf von Günter Schabowskis Pressekonferenz vom 9. November 1989 und seine legendären Notizen, die inzwischen im Bonner Haus der Geschichte ausgestellt sind, beleuchtet das Doku- Drama “Schabowskis Zettel” zum Jahrestag im RBB (Sendung in der ARD-Mediathek  abrufbar). Englischer Humor als prägendes Stilmittel der Rhetorik wird allgemein bewundert, gerade von oft wenig unterhaltsamen Rednern in Deutschland. Zum Abschied am Ende seiner zehnjährigen Amtszeit wurde der ebenso witzbegabte wie leidgeprüfte britische Parlamentspräsident John Bercow am Ende selbst freundlich belacht, berichtet “Focus Online” in einem Video-Beitrag. Am 28. Oktober 1969 schrieb Willy Brandt mit einer Regierungserklärung unter der Überschrift "Mehr Demokratie wagen" westdeutsche Geschichte. Die “Süddeutsche Zeitung” erinnert an die berühmt gewordene Kanzler-Rede und geht der Frage nach, woran es liegt, “dass eine solche Rede heute nicht zu hören ist”. Wie sagt man Unangenehmes? “Wenn es teurer wird, formulieren Firmen das oft merkwürdig verdruckst. Damit täuschen und enttäuschen sie ihre Kunden”, kritisiert die “Süddeutsche Zeitung”. Wie es besser geht, beschreiben Verbraucherschützer in einem Beitrag der Wirtschaftsredaktion. Demokratie muss Meinungsvielfalt aushalten”: Der Verband der Redenschreiber deutscher Sprache (VRdS) sorgt sich um die Meinungsfreiheit in Deutschland. „Unser Staat garantiert qua Verfassung die Meinungsfreiheit. Gegenwärtig aber versuchen Teile der Zivilgesellschaft, dieses Recht einzuschränken“, so Jacqueline Schäfer, Präsidentin des VRdS, in einer aktuellen Pressemitteilung. Johannes Boie, Chefredakteur der ”Welt am Sonntag”, ärgert sich über die öffent- lichen Reaktionen auf den Anschlag auf die Synagoge in Halle: “Wem ein solcher Angriff ‘unvorstellbar’ erschien, der muss, wie offenbar der Bundespräsident und sein Redenschreiber, die vergangenen Jahre im Tiefschlaf verbracht haben, denn fast täglich werden in Deutschland Juden angegriffen, von Rechtsextremen, von radikalen Moslems, teilweise auch von linksradikalen Israel-Hassern. Und auch Attacken auf Moslems nehmen zu.” Zur Trägerin des “Alternativen Nobelpreises” 2019 und ihrer knapp fünfminütigen Rede vor der Versammlung der Vereinten Nationen stellt die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” die Frage: “Ist da ein Hauch von Stephen King, wenn Greta (Thunberg)  spricht?” Der Beitrag behandelt, “warum uns die junge Klimaaktivistin so heftig verstört. Und warum das so sein muss”. Dessen Autor Claudius Seidl ist überzeugt: “Solches Pathos, völlig frei von Kitsch und Floskeln, kriegen Referenten und Redenschreiber niemals hin.” Österreich hat den 33-jährigen, erst wenige Monate zuvor durch ein Misstrauens- votum gestürzten “Altbundeskanzler” mehrheitlich wieder ins höchste politische Amt gewählt. Dazu passt, dass sich der Unternehmer und Fachredner Thomas W. Albrecht in einem Buch mit der Rhetorik des Sebastian Kurz beschäftigt und mit der Frage nach der Grenze zwischen Manipulation und ausgefeiltem Redehandwerk. Das Buch (22 €/eBook 9,99 €) ist im August 2019 im Verlag Goldegg erschienen. “Sie brauchen keine Facebook-Fuzzis”: Im Gespräch mit dem “Spiegel” beschreibt der PR-Berater Philipp Maderthaner, wie er Sebastian Kurz in Österreich zu zwei Wahlsiegen verholfen und auch die sächsische CDU beraten hat. Nahbarkeit und Erreichbarkeit hält er für entscheidende Faktoren; die Redekunst als solche erwähnt er nicht explizit. Meine geschätzte Hamburger Redenschreiber-Kollegin Nicola Karnick sieht ein wachsendes “Bedürfnis, Vielfalt sprachlich sichtbar zu machen”. In ihrem Blog  erörtert sie neue Herangehens- und Schreibweisen mit Michael Martens, Firmengründer des Start-ups Fairlanguage, das Organisationen auf diesem Weg begleitet. Eine Gratwanderung zwischen liebevoll und peinlich: Selbst Adlige tun sich manchmal schwer mit Hochzeitsreden, hat “Gala” mit Hinweis auf einen Bericht der britischen “Daily News” beobachtet: Die Worte, die Prinz Charles 2018 nach der romantischen Trauung von Prinz Harry und Meghan Markle bei der anschließenden Feier fand, sollen “peinlich” gewesen sein. Im Gegensatz dazu zitiere das US- Magazin “People” einen Gast mit dem Urteil, Charles’ Rede sei “brillant" gewesen. Der mutmaßlich improvisierte Wortlaut ist leider nicht bekannt. Weitere aktuelle Links und viele interessante Informationen zum Thema finden Sie beim Verband der Redenschreiber deutscher Sprache (VRdS). Sofortkontakt: mail@redenschreiber.info, Tel. (040) 39 90 46 84